4. Mai Beltane

Ihr Lieben,

Zum morgigen Prayerday lade ich Euch in die Beltane-Energie ein. Die Verschmelzung von Himmel und Erde, Gott und Göttin in der Natur um uns herum und auch in uns selbst.

Wie immer lade ich jede / jeden ein, seine eigenen Variationen durchzuführen und das Ritual, Euch selbst anzupassen. Ein richtig oder falsch gibt es dabei nicht. Wichtig ist Euer eigenes Gefühl und Eure eigene Energie..

Zunächst kommt bitte an, geht an Euren Punkt, an dem Ihr gewöhnlich ins Netz einsteigt. Sammelt Euch, heißt die Energie willkommen. Räuchert Euch und den Ort ab, an dem Ihr das Ritual durchführt. Ihr könnt Euren Ritualort schmücken mit Symbolen der Lebendigkeit, mit Musik oder schönen Worten.

Mir fallen immer die ersten Zeilen aus Eichendorffs Gedicht Mondnacht ein:

Es war, als hätt’ der Himmel

Die Erde still geküßt,

Daß sie im Blütenschimmer

Von ihm nun träumen müßt'.

 

Wir spüren in die Wärme hinein, die uns durch die warme Frühlingssonne erfüllt, saugen sie auf und spüren wie sie unseren innersten Kern durchwärmt.

Dann spüren wir in die Erde hinein, die genau wie wir die Wärme aufnimmt, lebendig, warm und strahlend. Die Erde vermag es, dieses Geschenk der Wärme zu transformieren in grünes, goldenes Leben, in die Kraft der Pflanzen und der Tiere. Alles Leben um uns herum lädt sich auf, bringt Blüten hervor, sehnt sich nach Liebe und Weitergabe des Lebens in Früchten, Tier- und Menschenkindern.

Nehmt diese Energie auf und spürt wie sie zu Kreativität wird, wie wir, Gedanken- und Seelenkinder erwachen lassen.
Die Freude an dieser Kreativität und Lebendigkeit erfüllt uns vollständig und wir geben sie in unser Verbindungsnetz hinein.

Schließlich bedanken wir uns, lassen los und räuchern uns und unseren Ritualort nochmals ab. Der Kreis ist nun offen, doch ungebrochen und die Liebe der Göttin sei für immer in euren Herzen. Seid gesegnet, Aho, Namaste und merry meet, merry part and merry meet again.